Kurzinfo

Kurzinformation zur Oberschule Habenhausen

Seit dem Schuljahr 2010/2011 werden alle neuen Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs in den integrierten Klassenverbänden der Oberschule aufgenommen.
Die Oberschule bietet die qualifizierten Abschlüsse nach Klasse 10 (Berufsbildungsreife, Mittlerer Bildungsabschluss).
Das Abitur kann in der gymnasialen Oberstufe am Standort Obervieland erreicht werden, unter anderem auch im Englisch-Profil.

  1.     Lernen in Profilen
  • Im 5. Jahrgang durchlaufen alle Kinder Orientierungsmodule unserer fünf Profile:
    •    Musik
    •    Englisch
    •    Sport und Gesundheit
    •    Handball
    •    Darstellendes Spiel
  •  Im 6. Jahrgang ordnen sie sich für ein Jahr einem Profil zu.
    •    Ab dem 7. Schuljahr ist die Zuordnung verbindlich bis einschließlich Klasse 9/10
    •    Das Englisch-Profil kann z.B. im Nachbar-Gymnasium bis zum Abitur (LK Englisch + 1 Fach auf Englisch) fortgesetzt werden. Dies wird im Abitur-Zeugnis ausgewiesen.
  1.     Wahlpflichtbereich
    Ab dem 6. Schuljahr bieten wir die Fächer Spanisch und Französisch als zweite Fremdsprache an. Wer ein Abitur in 13 Jahren oder einen der Abschlüsse nach Klasse 10 anstrebt, muss allerdings bis zum Ende der Klasse 10 keine zweite Fremdsprache belegen. Dafür muss allerdings ein Angebot aus dem Wahlpflichtbereich gewählt werden. Wir bieten an:
    •    MINT (Mathematik/Informatik/Naturwissenschaften/Technik)
    •    KuK (Kultur und Kommunikation)
    •    PA (Perspektive Arbeitswelt)
    In den Jahrgängen 5 und 6 gibt es darüber hinaus ein großes Angebot an Kursen („Werkstätten“), die – je nach Interesse – angewählt werden können.
  2.     Leistungsdifferenzierung
    Ab Klasse 7 werden die Fächer Mathematik und Englisch in E-Kurse (Erweiterungskurs) und G-Kurse (Grundkurs) differenziert unterrichtet. Das Fach Deutsch wird ab der 9. Klasse in Kursen differenziert, sowie Chemie ab Jahrgang 10. Die zunehmende Differenzierung unterstützt die Orientierung auf die angestrebten Abschlüsse.
  3.     Jahrgangsorientierung
    •    Das Kollegium arbeitet auf Jahrgangsebene zusammen. Die Lehrer/innen begleiten ihren Jahrgang in der Regel bis zum Ende der 10. Klasse.
    •    Das Jahrgangsteam arbeitet eng zusammen und hat regelmäßige Teamsitzungen in jeweils eigenen Teamräumen.
    •    Die Klassen eines Jahrganges werden räumlich zusammengeführt.
    •    Die Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs lernen zunehmend selbstständiger.
    •    Das Jahrgangsteam begleitet, fördert und fordert Schüler und Schülerinnen individuell auf ihren Lernwegen.
    •    Das individuelle Lernen wird durch angemessene Organisationsformen des Unterrichts und des Schultages unterstützt (z. B. Wochenpläne, SOL-Stunden (=selbstorganisiertes Lernen), Lernwerkstätten, Projekte).
Profile

Handballprofil

Profil Sport und Gesundheit

Englischprofil

Theaterprofil

Musikprofil

Wahlpflicht

Französisch

Spanisch

KuK

PA

MINT

SOL

SOL steht für “selbst organisiertes Lernen”

Im 5. Jahrgang gibt es die Fächer SWIM (Stark werden in Mathe) und SWID (Stark werden in Deutsch), in denen wichtige Lerninhalte wiederholt und selbstständig erarbeitet werden. Neben dem fachlichen Üben steht das selbstständige Korrigieren der Aufgaben und das Zeitmanagement im Vordergrund.

Im 6. Jahrgang ist das selbstorganisierte Lernen insbesondere an das Fach GUP (Gesellschaft und Politik) gekoppelt, in dem neben den fachlichen Inhalten immer wieder projektartige Produkte entstehen.

Ab dem 7. Jahrgang gibt es das Unterrichtsfach SOL (Selbst organisiertes Lernen) in dem sich der Unterricht hin zur freieren Projektarbeit öffnet. Die Aufgaben sind zunächst noch klar strukturiert, die Ziele genau vorgegeben und transparent. Das Niveau der Selbstständigkeit und die Komplexität der Projekte erweitert sich von Projekt zu Projekt und mündet schließlich in der 10. Klasse in einer eigenen Projektarbeit, in der die Schüler und Schülerinnen sich ein eigenes Thema und eine eigene Fragestellung erarbeiten und dazu mehrere Monate recherchieren. Die Projektmappen und die Projektpräsentationen werden von den jeweiligen Fachlehrern benotet und gehen in die Abschlusszeugnisse ein.

Berufsorientierung

Hier zwei aktuelle Links zum Übergang in weiterführende Schulen und zu wichtigen Terminen:

https://www.lis.bremen.de/info/uebergaenge

https://www.lis.bremen.de/info/BO-Termine

 

Grundsätze:
Berufsorientierung ist der individuelle Prozess der Annäherung zwischen den Interessen und Fähigkeiten der Schülerin auf der einen Seite und Möglichkeiten, Bedarfen der Arbeitswelt auf der anderen Seite.
Dabei steht die Schülerin und der Schüler im Spannungsfeld zwischen den eigenen Interessen und Talenten, den Anforderungen des Arbeitsmarktes und den sozialen Erwartungen:

Übergeordnetes Ziel der Berufsorientierung ist es, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Eigenverantwortung für den Prozess erkennen und diese wahrnehmen. Berufsorientierung soll die aktive Entwicklung des Selbstbewusstseins fördern und die Fähigkeit, die eigene Berufsbiografie zu gestalten:
Selbsterkenntnis Information Entscheidung Realisierung
Berufsorientierung an der Oberschule hat immer die Planung der Übergänge nach 10 im Fokus. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei im Mittelpunkt stehen!
So wird klar, dass viele Akteure mitwirken. Berufsorientierung an Schule ist immer eine Querschnittsaufgabe! Berufsorientierung ist ein langfristiger und umfassender Prozess und wird nicht einem Fach oder einem Jahrgang zugewiesen.
Kurzgefasst und bezogen auf unsere Schule bedeutet das Folgendes:
Ziele der Berufsorientierung an der Oberschule Habenhausen:
– Übergänge nach 10 planen
– dies schülerorientiert gestalten
– und prozessual als Querschnittsaufgabe

Damit wir an der Oberschule Habenhausen sicherstellen, dass die Schülerinnen und Schüler alle Infos erhalten, die sie befähigen, die aktive Rolle in diesem Prozess zu übernehmen, haben wir eine Checkliste erstellt, die allen Akteuren einen guten Überblick ermöglicht und den Lehrerinnen und Lehrern hilft, den Prozess zu steuern und zu planen.
Uns ist wichtig, dass…
…alle Akteure verantwortlich sind und sich koordinieren.
… die Familie mit einbezogen wird.
…die Angebote immer geschlechtsspezifisches Rollenverständnis thematisieren, damit geschlechtsspezifische Rollenzuweisungen in Bezug auf die berufs- und Lebensplanung überwunden werden können.
…unsere Angebote die individuellen Verschiedenheiten berücksichtigen.

 

Was läuft wann?

Jahrgang 5:

  • 2 Wochenstunden WAT
  • Boy’s / Girl’s Day, inklusive Vor- und Nachbereitung

Jahrgang 6:

  • 3 Wochenstunden Wahlpflicht Fachunterricht: Perspektive Arbeitswelt, MINT, KUK, Sprachen
  • 2 Wochenstunden Werkstätte (Holz, gesunde Ernährung, PC, etc)
  • Boy’s / Girl’s Day, inklusive Vor- und Nachbereitung, Schwerpunkt Geschlechterspezifik
  • Haushalts-/Technikparcour

Jahrgang 7:

  • 3 Wochenstunden Wahlpflicht Fachunterricht: Perspektive Arbeitswelt, MINT, KUK, Sprachen
  • Boy’s / Girl’s Day, inklusive Vor- und Nachbereitung mit Schwerpunktbildung
  • Haushalts-/Technikparcour

Jahrgang 8

  • 3 Wochenstunden Wahlpflicht Fachunterricht: Perspektive Arbeitswelt, MINT, KUK, Sprachen
  • 2 Wochenstunden WAT (Wirtschaft, Arbeit, Technik)
  • Potenzialanalyse
  • Deutschunterricht: Bewerbungsschreiben, Lebenslauf verfassen
  • Werkstattphase an Werkschulen für Schüler ohne 2. Fremdsprache
  • allgemeine Berufsberatung und Beratung über Werkschulen
  • Boys’ / Girls’ Day, inklusive Vor- und Nachbereitung mit Schwerpunktbildung

Jahrgang 9

  • 3 Wochenstunden Wahlpflicht Fachunterricht: Perspektive Arbeitswelt, MINT, KUK, Sprachen
  • 1 Wochenstunden WAT (Wirtschaft, Arbeit, Technik)
  • 3-wöchiges Betriebspraktikum inklusive Vor- und Nachbereitung
  • Besuche beim Berufsbildungszentrum
  • Berufsberatung durch interne und externe Kräfte an der Schule

Jahrgang 10

  • 3 Wochenstunden Wahlpflicht Fachunterricht: Perspektive Arbeitswelt, MINT, KUK, Sprachen
  • 1 Wochenstunden WAT (Wirtschaft, Arbeit, Technik)
  • Besuch von Ausbildungsmessen in Bremen
  • Hospitationen an Oberstufen in Bremen
  • interne und externe Berufsberatung
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